gbwolf on Aug 28th 2007
Ja, was mache ich eigentlich so?
Nicht viel. Einen gewissen Teil meines Lebens verbringe ich derzeit mit Schlafen und Arbeiten. Chefin ist noch in Urlaub und ich lerne quasi im Schnelldurchgang, wie man Chef ist. In der restlichen Zeit habe ich dann ein schlechtes Gewissen, weil ich eigentlich an meinem Roman arbeiten sollte aber zu faul oder zu müde bin. 71.000 Wörter habe ich mittlerweile überschritten und bin zu geschätzten 70% fertig – mit der Erstfassung. Wenn ich sehe, wieviel ich an meiner Leseprobe feile, die noch lange nicht reif ist, um sie einzusenden, dann verschließe ich lieber die Augen vor dem, was mich bei einem ganzen Roman erwartet. Hoffentlich wird das bei den nachfolgenden Werken besser und leichter!
Und die Ideen bestürmen mich wieder. Die Novellen um die Herrin der Elemente und um die Rösser Nebel und Magma wollen geschrieben werden, einige SF-Stories und ein Jugendroman. Warum überwältigen einen die Ideen nur immer, wenn man andere Sachen fertig bringen muss?
Immerhin sind keine Prüfungen mehr zu schreiben. Komme ich nach Hause, surrt mir die Arbeit noch im Kopf herum, aber ich bin fertig damit und muss nicht noch bis Mitternacht über Vektoren grübeln. Gedanken mache ich mir derzeit nur darüber, warum ich statt dem Bibliotheksausweis so oft die Krankenkassenkarte bekomme. Keine EC-Karten, kein Payback, die Leute wollen ihre Bücher mit der Versichertenkarte leihen. Lesen ist gesund, das wissen wir und Bildung führt zu einer besseren Gesundheit, aber Bücher auf Krankenschein geben wir noch nicht raus.
Nachdenklich,
Nadine
Filed in Was so passiert | One response so far
gbwolf on Aug 28th 2007
Gestern habe ich das PC-Spiel Oblivion ausgeliehen und mich erstmal gefreut, dass ich ganz gut zuschauen kann, ohne gleich Migräne zu bekommen. Selbst spielen ging auch, allerdings lassen die meisten Leute sich nicht gerne die Maus aus der Hand nehmen. Bogenschießen macht richtig Laune in diesem Spiel mit seiner wunderbaren Ballistik. Nach zwei Stunden hat mich dann doch die Motion Sickness eingeholt, mir wurde Übel, die Nerven zuckten leicht. Konsequenz: Ganz schnell ein Buch und in eine ruhige Ecke zum Abregen.
Das ich heute früh einen Kater vom PC-Spielen habe, mir immer noch schwindlig und schlecht ist, ist aber schon krass, nä?
Filed in Was so passiert | No responses yet
gbwolf on Aug 22nd 2007
Nachdem Nova die Vorankündigung für die Nummer 12 raus hat, steht das Thema des heutigen Abends wörtlich Unter Strom!
Zum einen erscheint meine SF-Geschichte Strom! in besagtem Magazin, das hoffentlich noch im September den Weg aus der Druckerein und in die Post schafft, zum anderen ist heute ein hochspannendes Filmchen online gegangen. Ursprünglich wurde plugged für einen Wettbewerb der c’t gedreht, kam aber leider nicht bei der Jury an. Die tollen und aufwendigen 3D-Animationen mit Blender sind leider nicht von mir. Meine Mitwirkung beschränkte sich darauf, Tee zu kochen, die Tapete zu entwerfen und … die Steckdose zu vertonen!
Im thunderbolt zu bestaunen: plugged.
Filed in Spielwolf | No responses yet
gbwolf on Aug 12th 2007
Erkältet sein ist gar nicht so schlimm. Gestern habe ich ein paar fette Halstabletten mitgebracht bekommen, mich warm eingepackt und heute fühlt sich das schon fast wieder normal an. Da heute morgen allerdings meine Stimme weg war, blieb mir nichts anderes übrig, als zu schreiben. Plappern ging ja nicht. Mein u. war nicht unglücklich und ich habe mal flux eine kleine Auftragssache beendet. Noch nicht die große Geschichte, aber einen 6000-Zeichen-Shorty, an dem ich dank Orm nur wenig verbessern muss. Wird bald online zur Verfügung stehen und ich sage natürlich Bescheid.
An meinem Roman ging es auch weiter. Im August knapp 4.000 Wörter bisher. Geschätzte 3 Monate, dann könnte ich die Rohfassung fertig haben. Zuerst ging es allerdings ans Streichen, als ich Ahedinn am Kragen aus den hochwassergefüllten Tunneln zog und lieber an eine glitschige Klippe heftete. Ich denke, er kann besser klettern, als schwimmen.
Orm ist übrigens ein genialer Begriff, den Walter Moers erfunden hat und zwar in seinem Roman Die Stadt der träumenden Bücher (siehe Rezension von Louisa). Es ist die poetische und schöne Alternative zum Schreibflash. Und mal ehrlich: “Das Orm kam über mich und bannte mich an meinen Text.” klingt doch weit besser als: “Ich hatte einen Schreibflash.” Das klingt fast nach Schlaganfall.
Filed in Schreibwolf | No responses yet
gbwolf on Aug 11th 2007
Eine ideale Zeit, um sich zu erkälten im Moment. Ich jedenfalls schniefe, seit wir einmal Durchzug in der Bib hatten und seit einer Woche kratzt es mir im Hals, dass ich überlege, Antibiotika zu nehmen, weil ich keine Lust auf Mandelentzündung habe.
Bis morgen lasse ich der Erkätkung noch Zeit sich zu entscheiden, ob sie bleiben oder gehen möchte. Wahrscheinlich ist mir bis dahin allerdings das restliche Hirn aus der Nase gesuppt. Montag muss ich wieder fit sein. Heute jedenfalls werde ich mich hätscheln und pflegen und versuchen, niemanden anzustecken. Also nicht wundern, wenn man von mir nicht so viel hört.
Filed in Was so passiert | No responses yet
gbwolf on Aug 1st 2007
Heute habe ich meine Kolleginnen mit einem meiner skurrilen Vorschläge zum Lachen gebracht: Ich möchte ein Netz spannen. Einmal quer durch die Bibliothek. Es gibt einen Durchschlupf, den man in ruhigem Tempo problemlos passieren kann. Wer rennt, der verheddert sich.
Und am Ende des Tages zähle ich dann, wieviele Kinder es mal wieder verbotenerweise in der Bibliothek gerannt sind und Fangen gespielt haben.
Gemein, ich weiß und ein bisschen Rennen ist ok, sind schließlich Kinder, aber die zwei Mädels, die mir heute zwei Spiele auseinandergenommen und teilweise versteckt haben, hätte ich gern für eine Weile mit einem Netz unter die Decke gehängt. Wenigstens so lange, wie ich die 550 Karten von Activity2 auf Vollständigkeit geprüft habe … und natürlich hat was gefehlt!
Filed in Bibliothekarisches | No responses yet