Looking for cool wordpress themes?
Download it from wordpress website.

Archive for Mai, 2007

Goodbye Envoyer!

gbwolf on Mai 29th 2007

Das Fanzine Solar-X ist schön länger eingestellt, jetzt geht im phantastischen Bereich noch der Envoyer, an den sich so mancher Rollenspieler in den letzten Jahren gewöhnt hat. Wie fast überall liegen auch hier wirtschaftliche Gründe vor. Im Gegensatz zu vielen anderen Magazinen, die klammheimlich verschwinden, ist es beim Envoyer ein Abschied auf Raten. Zunächst wird ab 2008 die Seitenzahl abgespeckt und im Dezember 2008 ist dann endgültig Schluss. Für die tapferen Abonnenten des letzten Jahres, die das Heft in seinen letzten Lebensmonaten begleiten, gibt es ein Rollenspielregelwerk dazu.

Das nenne ich mal Abgang mir Würde und Stil. www.envoyer.de

Filed in Buchmarkt | No responses yet

Hilft Gips bei Kabelbrüchen?

gbwolf on Mai 29th 2007

Zweimal habe ich meinen PC seinem Erzeuger gebracht und gehofft, dass die Wehwehchen gefunden werden, die ihn ständig zum Absturz bringen. Seit Januar habe ich das Ding und wünsche mir nichts sehnlicher, als mal zuverlässig damit arbeiten zu können. Einmal ist ein angeblich defekter RAM ausgebaut worden, einmal sicherheitshalber das Mainboard – was mich dazu gebracht hat, Gift und Galle zu spucken, bis ich das Ding wieder am Internet hatte und das Bios wieder auf dem neusten Stand war.

Hat sich was geändert? Definitiv nicht. Die Abstürze wurden seltener, steigerten sich dann aber wieder, bis ich eine halbe Stunde booten, ruhen, booten benötigte, um den Rechner für ein paar Minuten zum Laufen zu bekommen. Die nächste Theorie war das labile Stromnetz in meiner Wohnung aber ganz befriedigend war die Theorie nicht. Rein akustisch war schon zu hören, dass die Festplatte niht rictig wollte und auch der PC meldete Fehler beim Zugriff auf die Festplatte. Ein Programm zur Fehlersuche meldete teilweise niedrige Stromversorgung, das Messgerät fand aber normale Spannung.

Interessant wurde es, als das System stabiler lief, weil das S-ATA-Kabel der Festplatte in eine andere Buchse gesteckt wurde. Da es ziemlich affig ist, nach jedem Abschmieren auf dem Boden zu kriechen, den PC aufzuschrauben und das Kabel umzustecken, habe ich mir ein neues Kabel besorgt und seit eineinhalb Wochen schnurrt das Ding wie ein Kätzchen.

Soviel Ärger wegen ein paar Zentimetern Kabel, die irgendwie beim Einbau mechanisch beschädigt wurden.

Filed in Was so passiert | No responses yet

Re-Import war gestern

gbwolf on Mai 25th 2007

Von Autos kennen wir das ja, dass die Re-Importe günstiger sind. Man hat dann halt die Ausstattung des jeweiligen Importlandes und muss sich unter Umständen mit einer tschechischen Bedienungsanleitung rumschlagen.

Ganz neu war mir, dass es dieses Verfahren mittlerweile auch in Apotheken gibt und mitnichten nur in den Doc Morris-Filialen, sondern auch beim klassischen Pharmazeuten um die Ecke. Nur heißt das nicht “Import” oder “Re-Import”, sondern … “Europapackung”. Klingt moderner, meinte die Apothekerin und fand den Namen wohl auch sehr amüsant. Wenn meine Eltern aus dem Urlaub wieder Wein mitbringen, der eigentlich für spanische Konsumenten produziert wurde, werde ich sie darauf hinweisen, dass sie da eine “Europaflasche” in den Keller stellen.

Filed in Was so passiert | No responses yet

Rechtschaffen verfressen

gbwolf on Mai 22nd 2007

bundmohren.JPG

Das ist heute mein großes Glück: Zwei große Bünde mit Möhren. Für 1,49 Euro unverschämt teuer, wie ich finde, aber auf dem Markt kosten sie noch mehr (sehen aber auch einen Tick besser aus). Immerhin sieht man den Dingern an, dass sie lecker sind. Schätzungsweise brauche ich eine Woche, um sie zu verputzen und damit sie mir nicht einschrumpeln ein Tipp aus der Wolfsküche: Einschlagen in ein altes, feuchtes Küchentuch und ab ins Gemüsefach. Hält Gelberrüben garantiert fast zwei Wochen lang frisch und knackig. Damit man auch morgen herzhaft zubeißen kann.

Am besten isst man die Dinger mit Butterbrot, dünstet sie sanft mit etwas Öl und Gemüsebrühe oder bringt sie anderweitig mit Fett im Magen zusammen, damit der Vitamin B sich lösen kann. Schützt vor Sonnenbrand und gibt der Haut einen leicht gelben Teint, wenn man soviel davon zu sich nimmt, wie ich als Kind. Raucher sollten übrigens vorsichtig sein: Vitamin B erhöht ihr Krebsrisiko. Tut mir leid für alle möhrenliebenden Dauerqualmer.

Filed in Was so passiert | No responses yet

Halbzeit

gbwolf on Mai 20th 2007

Halbzeit mit dem Roman, bzw. schon ein wenig drüber. Geplant sind ca. 300 (Norm-)Seiten, etwa 80.000 Wörter. Fertig sind 44.000 und davon 25.000 allein im Monat Mai. Zähne zusammen und ich kann Ende Juni die fertige Rohfassung der Pandemie in den Händen halten. Was dann noch an Überarbeitung auf mich zu kommt wird ziemlich happig, aber ich kenne die Charaktere und die Welt langsam gut genug, dass mit etwas Glück zwei Überarbeitungsgänge reichen.

Das ich wirklich so schnell voran komme und so konstant schreibe, habe ich nicht von mir erwartet. Um ehrlich zu sein dachte ich, dass ich wieder stecke. Mittlerweile toppe ich mein Ergebnis jeden Monat und auch wenn ich noch viel trödle, bevor ich in die Tasten haue, merke ich doch, dass die Gewohnheit langsam kommt.

Dinge, die mir geholfen haben:

  1. Auch wenn es hart ist: Den Plot vorher genau aufschreiben und von jemandem durchsehen lassen, der keine Ahnung hat, worum es geht. Man hat im ersten Moment das Gefühl, die Geschichte ist jetzt raus und eigentlich braucht man sie nicht schreiben, aber genau dieser Punkt ist ja “Schreiben ist Arbeit”. Und an den heiklen Stellen an denen man sonst tagelang hängt und nicht weiß, wie es harmonisch weiter geht oder an denen man erkennt, man hat sich völlig verrannt und muss jetzt sehr viele Seiten in die Tonne klatschen oder mit einem scheußlichen Kniff weiter machen, an diesen Stellen ist man für den Plot dankbar, weil man das Problem bereits vor langer Zeit gelöst hat. Und 100% sklavisch muss man sich nicht daran halten, es bleiben genügend Freiräume.
  2. Spannungsbögen minutiös planen. Gehört eigentlich zum Plot. Man beginnt spannend und sollte es mal langeweilig werden, wenigstens die Nebenperson in Schwierigkeiten bringen. Es muss nicht immer der Actionknaller sein, aber verlorene Schlüssel im rechten Moment oder eine latente Bedrohung, wenn der kleine Bruder fast von der Schwester beim Tagebuchlesen ertappt wird, reichen aus. Außerdem kann man hier noch Infos unterschieben, wenn die andere Person aus dem Tagebuch Sachen vorliest, die man sonst nicht in den Text pfriemeln kann.
  3. Am besten in Gemeinschaft schreiben und in einem Forum einen “Schwanzlängenvergleich” machen, bei dem die Tagesleistung an Wörtern ausgetauscht wird; Monatsziel vornehmen.
  4. Das Zehnfingersystem lernen. Man kann entspannt auf den Bildschirm schauen und das ruhige Klappern eine Etage drunter hat so einen schreiberregenden Takt.
  5. Zwingen: Egal wie Mist das jetzt klingt, auf keinen Fall stundenlang rumüberarbeiten und ein alternatives Wort suchen, um die Wortwiederholung zu vermeiden. Augen zu und nur farbig markieren. Bei der Überarbeitung ändert sich noch sooo viel!
  6. Sitzfester, ehrlicher Testleser, der nicht den sprachlichen Kickikram anstreicht, sondern einem hilft, die grobe Linie, die Logik und den Gesamteindruck hin zu bekomen.

Filed in Schreibwolf, Tipps und Tiefsinn | No responses yet

Schlag auf Schlag

gbwolf on Mai 19th 2007

Dystopia X

Letzter Drehtag für Dystopia X. Im Gelsenkirchener Hafen und immer wieder begleitet von Gaffern und Rasenmähern haben wir heute die letzte Szene für den düsteren SF-Film mit mir als Dystopia abgedreht. Eine Weile wird die Post-Produktion noch dauern, bis der Film Premiere feiern kann. Bis dahin ein paar Bilder von Crew und Klopperei. Ich darf zwei finster dreinblickende Herren aufmischen.

Mehr Bilder natürlich auch bei Küperpunk und upcenter.

Dystopia X

Filed in Spielwolf | No responses yet

Mambo oder Jambo … äh … Joomla?

gbwolf on Mai 18th 2007

Eigentlich wollte ich mich nur ein wenig weiterbilden und über den Tellerrand “Wordpress als CMS” hinaus schauen. Dazu habe ich mir beim Restpostenbuchhändler ein Buch über das Open Source-System Mambo bestellt und gleich losgelesen. Der praktische Teil an der Sache folgt noch, aber es läuft wohl darauf hinaus, dass ich mich von meinem Blog verabschiede und ein Blog in eine Homepage integriere. Mambo macht das einfach. Oder Joomla? Mein Buch ist nur bescheidenen zwei Jahre alt, hinkt der Entwicklung im Open Source-Bereich aber ordentlich hinterher. Das Entwicklerteam von Mambo hat sich abgesetzt und Joomla ins Leben gerufen, basierend auf Mambo und ebenfalls Open Source. Mambo dagegen lässt mit der barrierefreien Version 5.0 auf sich warten.

Möglicherweise werde ich bald mit Zope arbeiten (müssen), aber das möchte ich privat nicht nutzen, da es auf Python basiert und ich davon keine Ahnung habe, während Mambo/Joomla auf PHP basieren und ich bei eventuellen Änderungen im Code ungefähr weiß, was ich tue.

Schwere Entscheidung, aber wenn alles gut läuft, gibt es in ein paar Monaten einen schönen Relaunch der Seite mit optimierter Funktionalität und mehr Inhalten.

Filed in Was so passiert | No responses yet

Why get movie at the store
while you can download full movie at home? Lowest prices
over the planet. Download your favorite movie.