Looking for cool wordpress themes?
Download it from wordpress website.

Archive for März, 2007

Ich habe eine Meise

gbwolf on Mrz 31st 2007

… oder besser: Ich beobachte die Viecher auf fremden Balkonen. Hormonüberfüllt wie die kleinen Federbällchen im Frühjahr nunmal sind, haben sie sich mit voller Begeisterung ein Nest unter der Isolation des Balkons obendrüber gepuhlt und genießen es scheinbar, eine rechte Sauerei an Styroporkügelchen und Moos auf den Fliesen zu verteilen. Zum Glück sind die Katzen meiner Schwester weit weg. Einmal habe ich immerhin rechtzeitig auf den Auslöser gdrückt.

Blaumeise mit Moos

Was ich wirklich habe ist übrigens ungleich schlimmer: Eine geliehene Gitarre. Nein. Ich kann noch immer keine Noten lesen und habe derzeit niemandem, der mir geduldig die Lieder beibringt, bis ich sie nachspielen kann. Wohl oder übel werde ich mich mit Noten auseinander setzen müssen und klampfe unterdessen ab und an mal still vor mich hin. Ein paar Töne kann ich schon unterscheiden.

Filed in Spielwolf, Was so passiert | No responses yet

Müdigkeit all in my bones

gbwolf on Mrz 24th 2007

Zehen dezent rot und schmerzend, Rippen normal, Hüfte kaputt. Der Gang durch’s Betgbaumuseum hätte heute echt nicht mehr sein müssen. Macht nur müde und Gelüste, über Grubenunglücke und Wetter zu schreiben. Gestern das rauchfreiste Konzert meines Lebens. War einfach zu eng in der Tube der Matrix, als das jemand hätte rauchen können. Richtig gut, aber heiß und nichts für homophobe Klaustrophobiker (wie habe ich das überlebt?). Und die Fiddler’s treiben einem das Adrenalin hoch. Wie immer.

Ein ganzes Heer marschiert gerade in meinem Roman oder besser: Es nähert sich per Schiff Allas. Fallen die Mauern? Ich weiß es. Aber ich verrate es nur so spannend wie möglich in den nächsten Kapiteln. Und interessieren wird es sowieso nur, wenn die Pandemie der Schmetterlinge zu Ende geschrieben ist.

Can anybody tell me, where the Blarney Roses grow? It might be down in Limerick Town, it might be in Mayo. It’s somewhere in the Emerald Island …

Filed in Schreibwolf | No responses yet

Blau war mal eine Lieblingsfarbe …

gbwolf on Mrz 24th 2007

… bis heute. Mir sind eindeutig zu viele Zehen blau. geschieht mir aber recht, auf ein Konzert von Fiddler’s Green zu gehen und meine Stahlkappenschuhe im Küchenschrank zu vergessen. Mal hoffen, dass ich morgen früh nicht mehr so aussehe, als wären mir in der Arktis einige Zehen abgefroren.

Ansonsten? Genial. Ich bin wieder jung. Fiddler’s Green ist eine Band, die bevorzugt solche grausamen Folksongs im Ska-Takt spielt, zu denen einem nichts anderes übrig bleibt, als einfach zu hüpfen. Nach drei Liedern schreien die Waden, nach vieren die Knie. Aber zum Glück ist es laut genug, dass man es nicht hören kann. Nach 8 Liedern ist die Lunge hin und der Kreislauf geht auf Hochtouren. Und zum Schluss verzeihen Du und Dein Körper der Band und ihr springt Euch zu Blarney Roses noch mal den letzten Rest Energie aus dem Leib.

Aber nicht meckern, wenn dann die S-Bahn vor der Nase wegfährt und beim Warten auf den Bus die Knie steif werden … heute sind wir schließlich wieder jung!

Dann trägt man auch mit Fassung, hellblaue Schuhe und Blue-Jeans ins Bochumer Matrix auszuführen. Hehe …

Ich gehe jetzt Zehen kurieren und schauen, ob mich eine eckicke Tasche in den Rippen blau geschlagen hat (wie peinlich, dass es nichtmal ein marodierender Punk war).

Filed in Was so passiert | No responses yet

Mehr! Mehr! Meeehhhr!

gbwolf on Mrz 21st 2007

Die schlimmste Gefahr für den modernen und gebildeten Geldbeutel sind noch immer Verlage und Buchhändler. Ab sofort widme ich mich der chemisch-esoterischen Forschung, welchen Zusatz die Druckereien für die Tinte verwenden, um ein Buch unwiderstehlich zu machen. Pheromone zwingen den Menschen zur Bibliophilität. Pfui! Oder das Mononatriumglutamat in Chips und Tütensuppen …

Und wenn ich den Trick raushabe, werde ich mein Manuskript hoffentlich fertig haben, damit drucken und verschicken. Mal sehen, ob Lektoren auch anfällig für solcherlei Tinten sind.

Im übrigen bin ich entsetzt darüber, wie schnell sich ein Text lesen lässt, den man sich stundenlang aus dem Hirn gepresst hat. Und im Gegensatz zur Kurzgeschichte brauche ich für den Roman … mehr. Und zwar viel mehr.

Filed in Schreibwolf | No responses yet

Astronomischer Frühlingsanfang

gbwolf on Mrz 21st 2007

Ach richtig, heute ist es wieder so weit! Frühlingsanfang!

Hier in Bochum gibt jedenfalls der Himmel einen aus und begießt den Tag kräftig. Trotz Schmuddelwetter wollen BSE und Pest unbedingt draußen spielen und kratzen am Fenster. Und nein: Ich kindere nicht mit Bakterien rum. Ich habe die beiden dort eigentlich nur abgestellt, weil ich ihren Regalplatz für Bücher brauchte.

BSE und Pest wollen raus

Filed in Spielwolf | No responses yet

Vorlesen und Vorlesen lassen

gbwolf on Mrz 21st 2007

Da war doch was. Die Seite Netzkraut.de nämlich, auf der sich Mitschnitte so mancher Lesung von Kurzgeschichte.de finden lassen. Die Hörstücke sind live, aber in ihrer Tonqualität exzellent optimiert. Man kann sich wahlweise die gesamte Lesung ziehen und anhören oder einzelne Favoriten picken.

Meine “Geheimtipps” sind die Geschichten “Der kleine Roboter” von Frank Hebben, der wie ein Hörspiel mit mehreren Sprechern agiert, “Real emotion vibra stick” von Frauke Gimpl und die “Dungenieure in Düsseldorf” von Uwe Post. Beide Geschichten wurden in Düsseldorf-Rath gelesen.

Mehr Infos zu dieser Lesung, zu den Veranstaltungsorten und zu vielem mehr findet sich bei Netzkraut.

Meinen herzlichen Dank an Thomas Klaus (alias Xadhoom), der unermüdlich daran arbeitet, Lesungen zu organisieren, zu bewerben und in Bytes zu bannen.

Filed in Schreibwolf, Veröffentlicht | No responses yet

yWriter und Eisflügel

gbwolf on Mrz 20th 2007

Mit dem yWriter3 bin ich eigentlich ganz zufrieden. Habe mir jetzt zwei Projekte zerschossen, weil ich nicht für jedes einen eigenen Ordner hatte und dachte, das Programm würde die Daten schon separat speichern. Tut es nicht. Der yWriter-Projekte-Ordner ist genau für ein Projekt da. Bei mehreren Romanen müssen Unterordner angelegt werden oder man macht Ordner an irgendeiner beliebigen Stelle auf dem PC.

Ebenfalls bin ich mir nicht sicher, ob das Programm nicht hin und wieder stänkert, wenn es auf einem PC ohne MS-Word läuft, auch wenn die Daten im RTF-Format gespeichert werden. Dafür gibt es den Clou, sich in der Szene unter dem Punkt “Scene” anzeigen zu lassen, wie oft man welche Wörter verwendet. Wenn ich jetzt noch irgendwo eine Stoppwortliste eintippen kann, um Wörter wie “und” und “die” rauszuschmeißen und die Sache übersichtlicher zu machen, ist der Informationswissenschaftler in mir glücklich.

Durch die Szenenaufteilung habe ich bei Eisflügel natürlich den Vorteil, dass ich auch mal eine Szene auslassen kann. Zu Beginn gibt es drei Handlungsstränge von denen einerplottechnisch noch sehr in den Kinderschuhen steckt. Den überspringe ich gerade.

Immer wieder fällt mir im Moment der Unterschied auf zwischen Kurzgeschichte und Roman. An vielen Stellen erkläre ich zu schnell und stopfe zu viel Hintergrundinformation rein, weil ich das ja nicht anders kenne, als alles auf maximal 10 Seiten zusammen zu fassen. Geschätzte 200 Seiten Platz zu haben ist ein völlig neues Gefühl für mich.

Ich meine übrigens kein Normseiten, sondern kleinen Rand mit Arial Größe 10. Mein Lieblingsselbsttäuschungstrick beim Schreiben: Sieht wenig aus, aber wenn ich das auf Normseiten stelle, ist es mit einem Mal sooooo viel!

Filed in Schreibwolf, Tipps und Tiefsinn | No responses yet

Why get movie at the store
while you can download full movie at home? Lowest prices
over the planet. Download your favorite movie.