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Archive for Februar, 2007

Es wird eisig!

gbwolf on Feb 28th 2007

Jahr der Physik, Jahr der Chemie, Jahr der… wie ich finde ein erfreulicher Trend in den letzten Jahren, die Naturwissenschaften über mehrere Monate vorzustellen und nicht nur in kleinen Wochenaktionen. In diesem Sinne geht es ab morgen in einen sehr kühlen Bereich. Nein, es bricht nicht das Jahr der Kryonik an!

Ab dem 1. März befinden wir uns im internationalen Polarjahr: www.international-polar-year.de

Besonders gespannt bin ich natürlich auf die angekündigten Aktionen im schriftstellerischen Bereich aber auch sonst ein reizvolles Thema, um sich ein ganzes Jahr zu beschäftigen. Von mir als Möchtegern-Glaziologin gibt es schonmal ein eisiges Foto aus den Weiten Alaskas. Auf ein frostiges Jahr!

Alaska Root Glacier Gletscherspalte

Root Glacier, Wrangell-St. Elias Nationalpark, Alaska

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document.write (“PR”);

gbwolf on Feb 25th 2007

Aha. So langsam kommen Javascript und ich uns näher. Wieder die üblichen Sachen wie Tag nicht geschlossen. Die Sache mit den Klassen kenne ich von SQL und write/writeln von Turbopascal (7.0! Waren wir modern in der Schule). Scheint also vor allem Lernerei und ein bisschen Übung zu sein, bis ich damit richtig selbständig basteln kann. Sobald meine PHP-Kenntnisse wieder auf der Höhe sind, kann ich endlich mein eigenes Wordpress-Theme bauen.

Ansonsten fallen mir ständig die Augen zu. Das Seminar zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der VHS war ausgezeichnet, aber zwei Tage mit je 7 Stunden Konzentration sind schon hart. Dafür kann ich jetzt Pressetexte schreiben usw. Durch das viele Hobbyschreiben fällt mir das Formulieren zum Glück leicht, aber mit den formalen Strukturen ist das noch etwas ungewohnt. Journalisten ticken doch etwas anders …

Nirvana darf mir jetzt beim Aufräumen helfen. Sonst werde ich noch so ein wunderlicher Mensch, bei dem der Boden aus Bücherstapeln besteht. Noch ein paar Bücher mehr und ich werde unter ihnen begraben werden.

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Alternative Treibstoffe

gbwolf on Feb 23rd 2007

Gerade bei Technology Review gefunden ein interessanter Artikel über Benzin und Ethanol aus Algen. Passend, wo ich mich in letztet Zeit doch sowieso diesem grünen Glibber verschrieben habe.

http://www.heise.de/tr/artikel/85652

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Das treffende Adjektiv

gbwolf on Feb 23rd 2007

»Die Helden betraten eine gigantische Halle, in der ihnen mit unglaublicher Geschwindigkeit ein riesiger Drache entgegensprang. Hero zog sein langes Schwert und hieb ihm in den Rachen.«

Mal abgesehen davon, dass dieser Ausschnitt aus einer fiktiven Geschichte inhaltlich grottig ist, möchte ich hieran verdeutlichen, warum die so gern benutzten Adjektive, wie z.B. gigantisch besser vermieden werden sollten.

Die häufigste Autorenausrede, die mir zu diesem Thema bislang begegnet ist war: »Dann kann sich der Leser selbst etwas darunter vorstellen. Ich möchte ihn nicht bevormunden.«

Meiner Ansicht nach gibt es einen Unterschied zwischen bevormunden und ganz allein im Nebel stehen lassen. Dem möchte ich mich heute mit Mathematik nähern. Mathe? Iih! Ich schreibe doch, damit ich kein Mathe machen muss! – Stimmt. Die meisten Schreiber merken nicht, dass sie mit Grammatik, Inhaltsaufbau und Wortspielereien eigentlich auch mathematische Regeln berücksichtigen. Zeit also, sich darüber einmal Gedanken zu machen.

Wir wählen das Adjektiv gewaltig.

Was bedeutet es, wenn wir es mathematisch ausdrücken? Wir haben keinen Vergleichswert: gewaltig ist größer als in Mann; gewaltig ist größer als ein Haus, ein Berg, ein Ozean. Als einzigen Anhatspunkt haben wir: Es muss größer als nichts sein und nach oben ist die Skala offen.

Wir schreiben also:

X > 0 (Wobei X aus der Menge aller Zahlen, blah, ihr wisst schon, X kann alles sein)

Ziemlich nichtssagend, oder?

Ich will, nölt der Hobbyautor jetzt los, jetzt aber nicht alles pingeligst definieren und aufschreiben. Das nervt den Leser auch: »Die Halle war 50,67 Meter hoch und 40,56 Meter lang, nein 45,89 Meter, der Zwerg hatte sich vermessen.«

Auch lustig, aber die Atmosphäre bleibt bei Null. Jetzt kommen wir zum klassichen »Klar und deutlich sagen, was Sache ist, aber die Details eigentlich nur umschreiben und nicht nennen.«

Als Beispiel verwende ich das Dreieck. Ruhe! Das hat jeder in der Schule gemacht, das ist nicht kompliziert! Ich male auch noch ein paar Bilder.

dreieck.jpg

Dieses Dreieck ist völlig beschrieben. Wir kennen alle Winkel und alle Schenkel. Langweilig, nicht?

Kann man das einfacher machen, ohne Informationen zu verlieren?

Ja. Dafür muss man sich jetzt überlegen, mit welchem Minimum an Informationen sich ein Dreieck beschreiben lässt. Wir nehmen jetzt Stück für Stück weg und schauen, wieviel wir übrig lassen müssen, damit man mit wenigen Handgriffen exakt das Ursprungsdreieck ableiten können.

Ableiten? Hübsches Wort.

Genau! Darauf will ich hinaus. Minimal definiert sich ein Dreieck über drei Angaben. Ich habe mich dafür entschieden, zwei Schenkel und einen Winkel vorzugeben. Die beiden anderen Winkel und der dritte Schenkel können jetzt jeweils nur einen Wert annehmen. Sie sind gelb eingezeichnet.

dreieck1.jpg

Wir haben also nur drei Vorgaben und können uns den Rest selbst ohne viel Mühe ableiten. Das Ableiten selbst erzeugt ein Gefühl von »Hah! Nicht alles vorgekaut bekommen, sondern selbst erschlossen!«. Gleichzeitig hat der Leser genug Informationen an der Hand, um genau zu verstehen, was der Autor meint.

»Die Helden betraten eine Halle, die in ihren Aussmaßen Platz für den Tempel des Ukalbo geboten hätte. Mit der Geschwindigkeit eines zustoßenden Falken schwang sich ihnen ein Drache aus der Höhe entgegen, groß wie eine Taverne. Hero zog sein Bastardschwert und hieb ihm in den Rachen.«

Immer noch nicht perfekt, aber die Beschreibungen sind jetzt viel treffender und konkreter (vorausgesetzt, der Leser kennt den Tempel und weiß ungefähr, wie schnell Falken sind, wie groß eine Taverne ist, wie lang ein Bastardschwert … aber das ist eine andere Sache.)

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Dei-No-Ciraptor

gbwolf on Feb 22nd 2007

Spielkind konnte natürlich nicht anders, als sich eines schönen Tages (heute) selbst zum Diplom zu gratulieren und ein Rudel Playmobil-Dinos zu erstehen. Alles aus einer Packung für schlappe 20 Euro, keine Versandkosten, kein ebay-Blah, kein ewiges Warten. Es lohnt sich, ab und an mal in ein Spielzeuggeschäft zu gehen.Zunächst ließen sie sich brav zu einem Dino-rama aufbauen.

Playmobil Dinos

Dann machte der T-Rex Randale und futterte kaltblütig die Deko.

Playmobil Dinosaurier

Die Velociraptoren keiften wütend!

Playmobil Dinosaurier

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Nachtrag

gbwolf on Feb 22nd 2007

Der VHS-Kurs klappt. Irgendwas bei der Buchung und Verbuchung ist da fürchterlich schief gelaufen, aber ich darf mich noch reinquetschen. Gut. Und die Sonne scheint mir noch ein paar Minuten ins Fenster.
Dafür geht Javascript noch immer nicht und die Enkel meines Vermieters spielen draußen Ball. Das ist soweit ok, aber ständig bollern sie an das Tor und das geht mir auf den Geist. Rennen und Schreien wäre ja ok, aber genau das machen sie nicht. Seltsame Kinder.

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Gebt mir Baldrian!

gbwolf on Feb 22nd 2007

Der Tag ist ja noch nicht wirklich alt, aber ich mag einen Boxsack, an dem ich mich mit ein paar Kicks abregen kann. Erst sperrt mein Sparkonto mich wieder aus (ich werde noch Stammgast in deren Hotline) und dann bucht mir die VHS Geld für einen Vollkornbackkurs ab und sagt mir, ich sei nicht im Wochenendseminar PR. Häh? In meiner Mailbestätigung steht ganz klar, dass ich den richtigen Kurs gebucht habe und die Nummern sind so unterschiedlich, das kann man nicht verwechseln. Ich hoffe mal auf Kulanz und gehe sonst am Samstag mal hin und rede mit der Kursleiterin. Ich muss und möchte dieses Seminar belegen! Und das Sparkonto wird jetzt zur Strafe aufgelöst. Es gibt zahmere und einträglichere.

Und Javascript ärgert mich gerade sowieso. Entweder mache ich jetzt eine Runde Xhtml oder ich schreibe. Irgendwas mit kleinem Erfolgserlebnis.

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