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Archive for November, 2006

Summender Untermieter

gbwolf on Nov 28th 2006

Ich hatte mich bereits gewundert, woher all die neuen Stiche an meinen Beinen kamen. Heute habe ich die Lösung gesehen und erwischt: Eine Stechmücke.

Woher auch immer die im November kam. Ich war mir sicher, über den Urlaub die letzten Überlebenden des Sommers ausgehungert zu haben. Jetzt ist hoffentlich gut und ich kann mein Blut wieder für mich behalten.

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Alf und Dystopien

gbwolf on Nov 27th 2006

Ja, über die letzten Wochen habe ich mein Blog durchaus etwas vernachlässigt. Urlaub war zwischendurch schon eine gute Ausrede und so langsam komme ich mit der Diplomarbeit richtig in Stress.

Gut, es ist keine Naturwissenschaft und ich habe kein Universitätsniveau, aber die Informationsbeschaffung ist doch zäher und schwieriger, als zunächst gedacht. Was gut läuft sind die Umfrage unter den Bibliohekaren und der Theorieteil über das Verhältnis Autor und Verleger in den letzten 100 Jahren. Vom restlichen Konzept werde ich wohl einige Punkte kürzen, da die Arbeit sonst sowohl organisatorisch, als auch mit ihrer Seitenzahl den Rahmen sprengen wird.
Zusätzlich Zeit kostet die Schreiberei. Ich habe mich – ungern – damit abgefunden, Romanprojekte erstmal auf Eis zu legen. Leider laufen einige Ausschreibungen für Anthologien in nächster Zeit aus und ich bemühe mich, zumindest bei den Pflichtsachen einzusenden (“Wolfszauber” ist so ein Muss. Dafür ist immerhin bereits eine Geschichte fertig und die zweite auch schon über die Hälfte.).

Zur Entspannung am Wochenende dann mehrere Runden Alf in bestechend einfacher Videoqualität. Nach dem Filmfestival “Blicke aus dem Ruhrgebiet” ging einfach nichts Anspruchsvolles mehr. In soviel geballter Film-Ästhetik ohne Schnitt und Komma kann das Hirn nur ertrinken. Fast untergegangen ist dabei natürlich der Wettbewerbsbeitrag “Zuviel Tee” von Uwe Post und meiner Wenigkeit als Animationsassistenz.

Vielleicht findet der nächste Film mehr Beachtung, geht es doch um Action, Überwachungsstaat und einen Hauch Erotik. Fertigstellung Anfang 2007, den Teaser kann man sich beim thunderbolt video project bereits ansehen.

Dystopia X

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Alle drei!

gbwolf on Nov 21st 2006

Seit Donnerstag ist es wirklich verrückt: Die Belegexemplare für alle drei Veröffentlichungen sind eingetroffen, dazu eine Zusage für ein bekanntes Fantasy-Fanzine und Nova 12 nächstes Jahr. Ich weiß noch immer nicht genau, was ich denken soll. Einfach ein gutes Gefühl.

Tod aus der Teekiste Weltenweber Traumzeit

Und Geier-Junior ist sich sicher, den nächsten Bestseller in Händen zu halten. Schließlich sind die Protagonisten meiner Geschichte mit ihm auf Augenhöhe.

Wer den Tod aus der Teekiste ebenfalls auf Papier kennen lernen möchte, kann das Buch unkompliziert über den Schreiblust-Verlag bestellen.

Der Tod aus der Teekiste

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Die Vermessung der Welt

gbwolf on Nov 21st 2006

Und eine zweite Gastrezension von Louisa Knobloch. Wieder vielen Dank dafür.

 

Von der Suche nach der Wahrheit

 

Kann man alle Dialoge in einem Roman ausschließlich in indirekter Rede schreiben?

Man kann, zumindest wenn man Daniel Kehlmann heißt und noch dazu seinen Stoff so ausgesprochen unterhaltsam, witzig und doch tiefsinnig präsentiert.

In einer Zeit, als Amerika noch eine unbedeutende Kolonie am Ende der Welt ist und Geistesgrößen das Erdinnere für kalt halten, machen sich zwei Forscher an die Vermessung der Welt – der eine von zuhause aus, ausgestattet nur mit Teleskop und einem genialen Geist, der andere auf ausgedehnten Reisen durch Südamerika, zwischen Moskitos und Menschenfressern. Ihre Namen kennt heute jeder: Carl Friedrich Gauß, Mathematiker und Astronom, und Alexander von Humboldt, Naturforscher und Geograph. Neu dürfte den meisten Lesern dagegen ihre Lebensgeschichte sein, die Daniel Kehlmann anhand eines Treffens der beiden 1828 in Berlin rückblickend vor uns ausbreitet und immer wieder geschickt verknüpft. Es ist die Diskrepanz zwischen der grenzelosen Weite ihres Geistes und der beschränkenden, zumal preußischen, Realität in der sie leben, die zwei Männer verbindet, die sonst unterschiedlicher nicht sein könnten. Humboldt sucht sein Heil in der Korrektheit seiner Messungen, muss aber auf seinen Reisen feststellen, wie politische und gesellschaftliche Zwänge die Freiheit der Forschung zunichte machen oder sich die Leute schlichtweg nicht für seine Erkenntnisse interessieren.

Gauß stellt – auch angesichts der Vergänglichkeit seines eigenen Könnens und der angeblichen Unfähigkeit seiner Kinder – die Sinnfrage und ist sich sicher, in der falschen Zeit geboren zu sein. Sterbestatistik scheint da wirklich das passende Hobby.

All das verpackt Kehlmann in oft knappe, pointierte Dialoge, sein Stil ist direkt und zum Glück meilenweit entfernt vom salbungsvollen Geschwafel vieler historischer Romane. Ein gelungenes Buch eines viel versprechenden jungen Autors, der beweist, dass man selbst Themen wie höhere Mathematik oder Landvermessung vergnüglich präsentieren kann – sogar in indirekter Rede.

Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt. Roman. Rowohlt Verlag: Reinbeck 2005. 302 Seiten, 19,90 Euro.

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Gutes Timing

gbwolf on Nov 20th 2006

Morgen wird das letzte Belegexemplar eintreffen. Meine ersten drei Veröffentlichungen in Büchern. Gerade hatte ich mich auf eine kleine Flaute eingestellt und ein Stoßgebet um Motivation ins Kreativenuniversum geschickt, da kam schon Antwort aus der Ferne: Meine Geschichte Strom! wird nächses Jahr in Nova 12 erscheinen.

Das muss doch jetzt motivieren, endlich einen ordentlichen Romanplot aufzustellen und niederzuschreiben!  :)

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Überforderte Olympus

gbwolf on Nov 20th 2006

Bochumer-Morgendämmerung.jpg

Nein, das ist kein grottiges Bild aus den Siebzigern, sondern die aktuell stattfindende Morgendämmerung über Bochum Nord. Man sieht das meine Olympus mit dem Licht völlig überfordert ist – das ich sie schief halte, macht das Bild auch nicht dynamischer.

Ein morgendlicher Gruß von einer, die die Zeitverschiebung nach dem Urlaub nutzt, um noch vor der Sonne wach und konstruktiv zu sein!

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Traumzeit

gbwolf on Nov 18th 2006

Ist schon irgendwie interessant. Da habe ich seit Jahren keine Veröffentlichung vorzuweisen und jetzt kommen die Belegexemplare innerhalb einer Woche ins Haus geflattert. Heute lag Traumzeit von Lerato im Briefkasten.

Irgendwie … prickelnd im Moment  :)

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