Am 18. April war es wieder so weit und wir durften in der Stadtteilbibliothek Rath lesen. Ich liebe dieses Ambiente ja, auch wenn ich mich wieder ans Pult gestellt hatte, statt auf dem roten Sofa zu sitzen. Es ist unheimlich gemütlich dort und sehr gut organisiert. Dazu kamen diesmal mehr als 50 Leute Publikum und fühlten sich so gut unterhalten, dass niemand ohne triftigen Grund vorher ging. Es war genau die entspannte, warme Atmosphäre, die man als Lesender und Publikum so schätzt.
Von mir gab es diesmal zunächst eine Menge Husten – einen nicht geringen Teil der Veranstaltung habe ich im Büro verbracht oder in dessen Nähe. Meinen Beitrag, Verdient, habe ich zum Glück bei guter Stimme hinter mich bringen können. Diesmal gab es von mir ein kleines Mordstück mit einem ziemlich absurden Amoklauf.
Wer die Lesung in aller Ruhe hören möchte, findet auf Netzkraut wieder einen Mitschnitt. Die Einzelschnitte brauchen noch eine Weile, aber das Gesamtwerk ist bereits zu hören. Unter anderem findet sich hier von Vroni (Aswei.de) Weit fort, jene Geschichte, die ihr als Urfassung ihres Romans Schmetterlingsschatten diente.
Herzlichen Dank noch einmal an Thomas Klaus für die Organisation und an das wundervolle Team der Zweigstelle, die sich wieder so liebevoll und nimmermüde um uns gekümmert haben!



