Nachdem ich mir im vorletzten Kampftraining immer wieder das Handgelenk verbogen habe, weil ich zu doof bin, gerade auf die Pratze zu schlagen, habe ich mir endlich Boxbandagen gegönnt. Passend zum Gürtel natürlich in grün. Ein schön giftiges Grün übrigens, bei dem man richtig gute Laune bekommt. Jetzt probiere ich verschiedene Wickeltechniken durch (Für die auf dem Bild ist meine Bandage um 30 Zentimeter zu kurz und ich habe das Ding ein bisschen zu fest angezogen).
Aller Schutz hilft übrigens nicht, wenn man ihn nicht anhat. Gut, mit den Schützern kicken ist nicht wirklich toll, aber den lila Fleck auf dem Spann hätte ich mir ersparen können. Ansonsten habe ich gestern gelernt: Ausatmen, wenn dir jemand gegen die Weste tritt. Na, ich werde es schon lernen, wenn ich ein paar Mal im Kampftraining war. Jetzt jammere ich erstmal noch ein wenig über den Muskelkater und über den blauen Fleck (Der stört beim Schuhebinden enorm!) und wickle weiter.
Giftig grün :-)
gbwolf on Jun 4th 2010
Dummligenz
gbwolf on Apr 26th 2010
Nein nein, meine Augenringe sind nicht größer geworden, ich hüte die nur für ein paar andere Leute!
Ein Edwin kommt selten allein
gbwolf on Feb 14th 2010
Es ist mal wieder so weit: Nach dem Abschmelzen von Edwin 1 und 2 hat es noch einmal geschneit und ich habe den Schnee auf dem Balkon zu einem Berg aufgeschüttet, um einen dritten Pinguin zu formen.
Ist natürlich mal wieder diese puderzuckerfeine Schnee, der nichts kann, außer auseinander rutschen (merkt man spätestens, wenn man sich draußen mal auf die Knie gelegt hat und im Neanderthal die Hänge runtersegelt). Also habe ich nach einer Ewigkeit des Klopfens und Auseinanderfallens meine Handschuhe ausgezogen. Geht natürlich viel besser, wenn man das Zeug anschmilzt und ich habe ein bisschen Liverecherche, wie sich erfrierende Finger anfühlen (taub dann schmerzhaft dann warm … weiter habe ich das dann nicht versucht).
Man sagt meiner Generation ja nach, dass sie nicht erwachsen werden will. Stimmt. Eigentlich nicht.
Wenn’s erwachsen ist, sich zu Ballermannmusik vollaufen zu lassen oder vor lauter Arbeit einen Herzinfarkt zu bekommen, dann baue ich meinen Stress lieber ab, indem ich aus Schnee Pinguine forme. Dann können meine Nachbarn sich vielleicht auch mal mit Lachen entspannen, statt mir Rauchen.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt
Edwin II, der Pinguin
gbwolf on Jan 31st 2010
… oder wie aus einem Pinguin ein Schlossgespenst wurde.
Nach u.s Aussage bin ich von einem Kind schräg gegenüber beneidet worden, weil das keinen Schnee mehr auf dem Balkon hatte. Tja, kann ich nur sagen. So ist das Leben! Gestern Abend hatte ich auch keinen und heute isser wieder da.
Ansonsten gibt es noch Eimer, mit denen man das Zeug auf den Balkon tragen kann.
Edwin ist übrigens ein philosophischer Pinguin und das nicht nur angesichts der Tatsache, dass er ein früheres Ich besaß und das auch beweisen kann (im Gegensatz zu vielen Menschen). Sein Blick geht weit über Land, nie sieht er Grenzen außer dem gelben Sichtschutz. Nur Dächer voller Schnee, Weite und irgendwo am Horizont Strommasten, Köln, Schornsteinschlote von Bayer in Leverkusen und in Dormagen.
Da wird man nachdenklich über das Leben und deswegen hebt Edwin die Flügel, aber er kann nur auf eine Gedankenreise gehen. Denn selbst wenn er ein echter Pinguin wäre und keiner aus zusammengepresstem Firn, würde der Satz “Fliegen wie ein Vogel” auf ihn nicht zutreffen.
Deswegen denkt Edwin lieget über seine Form nach. Seine Form ist perfekt. Da hat die Natur mal wieder bewiesen, wie gerne sie sich an physikalische Gesetze hält, egal, ob so ein Pinguin aus Schnee oder aus Kohlenstoff ist (auch eion echter Pinguin besteht übrigens zu einem großen Teil aus Wasser). Große Köpfe auf kleinem Rumpf sind anfällig. Kleine Köpfe auf dickem Rumpf sind stromlinienförmig.
Dem Pinguin gehört die zukunft! Weg mit den Schneemännern, denen die runden Köpfe auf dem Hals abfallen, hin zu Figuren, deren Konturen ineinander überfließen!
Und über Giraffen reden wir im Sommer
Dummligenz
gbwolf on Jan 28th 2010
Schnee, Tauwetter, Schnee, Frost. Draußen ist es seit Tagen spiegelglatt.
Man wird dieses Gefühl nicht los, die Welt möchte den Menschen etwas sagen: Rutscht mir doch den Buckel runter!
Dummligenz
gbwolf on Jan 13th 2010
Unglaublich, wie unterschiedlich die Größe einer Wohnung ist, je nachdem, ob man seinen Kram dort unterbringen möchte oder ob man sie saugen muss …
Außerdem habe ich das Wetter genutzt, um zu verhindern, dass unser Kühlschrank Intelligenz durch Mikrobiologie, statt durch Elektrotechnik entwickelt. Ganz so biologisch-dynamisch muss das Leben nicht sen, finde ich.
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