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Archive for the 'Was so passiert' Category

Abgetaucht

gbwolf on Sep 9th 2010

War eigentlich zu erwarten, dass man in der heißen Studienphase nichts von mir hört, aber dass es jetzt gegen Semesterende so viel geworden ist, damit habe ich nicht gerechnet. Im Kopf habe ich einige Sachen, die ich gerne bloggen würde, aber es fehlt mir einmal mehr ein bisschen an der Zeit dafür. Es kann auch gut sein, dass ich demnächst Winterdämmerung auf Baustelle schalte, weil ich mich endlich doch ans Design setzen möchte, bevor im Oktober wieder der Stress losgeht. Wenn es nicht klappt, beiße ich wohl in den sauren Apfel und nehme ein komplett fertiges Theme. Besser als mein momentanes Flickwerk wird es allemal sein.

Ansonsten habe ich mich in Aachen gut eingelebt und hatte bis letzte Woche einen Stammplatz im RE4. Der Fährt jetzt aber mit anderen Wagen und zudem gibt es auf der Strecke eine Baustelle, die mir jeden Morgen und Abend einen Riesenumweg beschert. Ich denke, ich nehme dann abends gleich den RE1. Jetzt muss ich mir nur noch angewöhnen, meine freien Tage als “Bürotage” zu deklarieren.

Das Schreiben lag ja so ziemlich auf Eis und angesichts der bevorstehenden Buchmesse versuche ich, meine Krake von Exposé zu einem handzahmen, begehrenswerten Säbelzahnhai umzuerziehen. Mein neuer Antagonist gefällt mir jedenfalls sehr gut. Wenn ich ihn mal live treffe, dann wird er meine Boxbandagen und die Faust darin näher kennen lernen. Ich finde, so muss ein Antagonist sein: Charmant bis kurz vorm Umfallen (der Damen), aber dennoch so widerwärtig, dass man ihm auf Anhieb ein Stuhlbein über den Schädel ziehen möchte.

Ansonsten Ticker:

+++ Uwes neuer Roman ist endlich raus (Walpar Tonnraffir)

+++ Ich lese am 9. Oktober um 15:00 Uhr auf der BuCon mit den anderen Hinterland-Autoren

+++ Die SF-Novelle muss noch immer beendet werden

+++ Meine Fahrradreifen sind zum Glück wohl nicht zerstochen, sondern jemand hat nur die Luft rausgelassen

+++ Ich habe gestern die bunteste Seife meines Lebens gemacht, mit neongrünen Einsprengseln (Foto folgt so bald wie möglich)

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Jobwechsel

gbwolf on Jul 4th 2010

Die meisten von euch wissen es bereits, ich habe nicht nur im März ein berufsbegleitendes Studium begonnen (Master of Library and Information Sciences – MALIS), ich wechsle auf Anfang Juli auch den Job. Dienstag geht es für mich halbtags in der Stadtbibliothek Aachen los. Wenn mich dort jemand sucht: Ich bin für gewöhnlich Dienstag und Freitag dort und in den ungeraden Wochen am Mittwoch. Für die langen Zugfahrten habe ich mir bereits ein Netbook geleistet (Samsung N510), mit dem ich sehr zufrieden bin und sicherlich viel und gut arbeiten im Zug kann. Hoffentlich kann ich möglichst oft den RE4 nehmen. In den bin ich nämlich regelrecht vernarrt und es ist mir gleich, ob außer mir keiner versteht, warum.
Auf jeden Fall werde ich jetzt mehr Luft haben, um mein Studium zu schaffen. Im Juni habe ich quasi nur für die Vorbereitung der letzten Präsenzphase gelebt und – toitoitoi -, bin mit sehr guten Noten belohnt worden. Wenn das so weiter geht, pendelt es sich zum Master hin hoffentlich auf eine 2 ein und ich bin glücklich. Neben mehr Zeit für das Studium gewinne ich hoffentlich auch mehr Zeit und Ruhe, um das Schreiben voranzutreiben. Vor allem, weil jetzt bis zum Semesterende nur noch ein paar Hausarbeiten anstehen.

Vermissen werde ich die Kollegen aus Erkrath. War eine sehr lehrreiche und oft sehr lustige Zeit in einem Team, auf das man sich immer verlassen konnte. Leute, ihr seid fantastisch!
Dazu verlasse ich mein geliebtes Fantasyregal und den Sommerleseclub. Aber ich werde sicherlich immer wieder nachfragen, wieviele Kinder sich die Urkunde sichern.

Und weil die Kollegen mich richtig gut kennen, habe ich von ihnen zum Abschied zwei ganz besondere Dinge bekommen:

Die Venusfliegenfalle ist, WM-aktuell, nach Arne Friedrich benannt und wird hoffentlich einiges an Gegnern einfangen. Ihre erste Schnake hat Arne bereits erwischt, nur die Fruchtfliegen scheinen ihr auf den Blättern herumzutanzen.

PS: Arne ist eine Venusfliegenfalle und als solche nicht in der Lage, vorherzusagen, wer Weltmeister werden wird.

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Suppe auslöffeln

gbwolf on Jan 14th 2010

… und zwar die, die ich meiner Tastatur eingebrockt habe.

Nach kompletter Durchsuppung, herauspopeln aller Reste an Tofu, Möhren, Koriander und Curryblättern, Wäsche von Innenleben und Tasten, funktioniert sie wieder.

Endlich ist sie wieder mein! Harrharr! Und die sch… Ergotastatur schmeiße ich bald weg. Nach zwei Tagen sind meine Handgelenke völlig im Eimer. Von wegen ergonomisch! Ich frage mich, wie ich jemals damit längere Zeit arbeiten konnte – damals hatte ich jedenfalls auch ständig Schmerzen.

Hier puzzle ich gerade die wichtigsten Buchstaben aus der Buchstabensuppe zurück:

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Edwin, der Pinguin

gbwolf on Jan 10th 2010

edwin

Also erstmal wünsche ich euch allen einen guten, kreativen und fleissigen Start ins neue Jahr!

Schneereich ist er immerhin schonmal und endlich passt das Blogdesign wieder zum Winter. Schade nur, dass viele Gemeinden, Hausbesitzer und Autofahrer so fest mit der Klimaerwärmung gerechnet haben. Streusalz, Räumdienst und Winterreifen scheinben teilweise ausgestorben zu sein. Nuja, schlimmer als in Darmstadt ist es nicht, als mal wegen 2 Zentimetern Neuschnee alle auf den Sommerreifen rutschten und die Straßenbahn nicht mehr wusste, wie sie geradeaus fahren soll.

2009 war kein Jahr, in dem ich viel geblogt habe, es gab ja weder interessante Jobwechsel, noch aufregende Neuigkeiten, was Veröffentlichungen angeht.

2010 beginnt immerhin schon mit einer VÖ und einer Ankündigung:

“Worte im Kreis” ist erschienen, die Kreis-Mettmann-Anthologie und “Audienz” ist bei Wurdack angekündigt, denn noch ein Jahr ohne SF-Veröffentlichung, das muss ja nicht sein. Kann doch meinen Hintern nicht auf den alten Lorbeerblättern ausruhen.

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Vielleicht fast wieder da

gbwolf on Nov 25th 2009

Ok, ich war ziemlich abgetaucht. Nach dem Sommerloch (mit Stress in der Bib wegen dem Sommerleseclub) kam das allgemeine Herbstloch (mit Stress in der Bib, wegen der ganzen Bestellungen, Abschluss Sommerleseclub, voll, etc.) und anschließend das übliche Buchmesseloch. Wobei … das Buchmesseloch wird gerade etwas kleiner. Vielleicht gibt’s nochmal eine Chance für die Hasardeure, bevor ich weiter neue Sachen plane.

Jetzt habe ich mir vorgenommen, ein- bis zweimal die Woche abends um die Wildgehege im Neandertal zu latschen, was einfach sehr gut tut – vor allem hat man bei dem Wetter draußen die Welt endlich mal für sich alleine und wird nur ab und zu schräg von einem Auerochsen komisch angeschaut. Außerdem habe ich nach den Sommerferien mit einem Bollywoodkurs angefangen und auch wenn ich bei den Drehungen eher elend als elegant bin, macht es eine Menge Spaß.

Dann will ich mich mal öfter wieder melden, näh?

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Fast wie früher

gbwolf on Nov 8th 2009

Bücher können nicht ewig in einer Bücherei leben, jedenfalls nicht in einer ÖB. Spätestens nach 10 Jahren ist normalerweise Schluss, wenn Bindung, Kleber und Seiten bis dahin überhaupt noch leben.

Manche Bücher verstecken sich allerdings besser als andere. Irgendwann werden sie alle ergriffen und entweder in den Papiermüll wandern oder sie erhalten eine Chance auf dem Büchertrödel. Und hier traute ich vor einigen Monaten meinen Ohren nicht, als ein Mädel überlegte, ob es “Pferdeheimat im Hochland” kaufen solle. “Bitte nicht!”, flüsterte ich innerlich und spürte ein seltsames Gefühl in der Magengrube. Meine Lieblingspferdereihe auf dem Büchertrödel? Hier in der Bücherei? Und ich hatte ein Jahr lang nicht bemerkt, dass sie überhaupt im Regal war?

Zum Glück hat das Mädchen auf meine telepathischen Versuche reagiert, sie vom Kauf abzulenken. Vielleicht sahen ihr die Bücher auch zu schäbig aus. Jedenfalls warf ich mich wie eine wilde Wölfin darauf, kaum hatte die Familie die Bücherei verlassen.

Die ersten drei Bände! Und es ist tatsächlich die Pferdeserie, die ich damals am meisten geliebt habe! Und jetzt lese ich sie langsam und mit Genuss, freue mich, dass sie sehr gut geschrieben ist und bin gespannt auf das Wiedersehen mit der großen Liebe meines damals zehnjährigen Daseins: Danny Boy ;-) (kommt in Band 2). Wahrscheinlich muss ich mir anschließend die anderen Bände auch noch besorgen.

Ob ich heute vielleicht Kitschromane lesen würde, wenn damals in den Liebesromanen mehr Pferde vorgekommen wären? Highländer ohne Pferd sind ja immer im Trend, aber ohne Pferd hatte ich wenig Spaß daran. SF mag ich sicher auch nur, weil bei “Sabre Rider” mechanische Pferde unterwegs sind *lach*

pferdeheimat-im-hochland

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Hachja … noch da

gbwolf on Jul 16th 2009

Also erstmal ganz allgemein: Mich gibt es noch und ich habe mein Blog nicht vergessen: Hin und wieder schaue ich hier mit schamrotem Gesicht rein und denke daran, dass ich endlich mal das CSS aufbessern und dem Provider schreiben wollte, wie ich Wordpress erlauben kann, sich selbst upzudaten.

Dann gibt’s auch Fotos von meinem Seifen-Hobby, weil ich dann das Flickr-Plugin einbauen oder mit NextGenGallery arbeiten kann und vielleicht bin ich dann motivierter, mal wieder etwas zu schreiben.

Was so passiert ist:

- Ich habe gerade ein paar Tage frei, die sehr erholsam sind und die ich teilweise in Regensburg und in Karlsruhe verbracht habe.

- Den Kurd Lasswitz-Preis habe ich nicht gewonnen, aber dafür Heidrun, für die ich mir fast ein Loch in den Bauch freue. Als Herausgeberin von Lotus-Effekt belegt sie sogar sie ersten 4 Plätze (Platz 1 teilt sie sich mit diesem komplett unbekannten Andreas Eschbach ;) Deswegen fällt natürlich Platz 2 weg, sonst wäre ich auf dem Treppchen). Photosolaris hat es auf Platz 4 geschafft und Omajova auf Platz 8 von 9.

- Ich warte noch immer auf die Rückmeldung einer Lektorin. Für meinen neuen Jugendthriller sieht es gut aus, aber wie gut …? Jedenfalls bedingt Warterei viele schlaflose Nächte.

- Dystopia X hat es endlich geschafft und ist fertig. Wer mich jung, schlank und agil sehen möchte, klickt auf diesen Link: http://thunderbolt.de/wordpress/?p=225

Einen Artikel im Börsenblatt, bzw. in einem angehängten Blog, habe ich heute entdeckt, der mich sehr traurig stimmt, weil ich die ersten Auswirkungen selbst schon erlebt habe: Bibliotheken als Zuflucht.

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